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Berichte -
Bericht Schwedenreise 2006
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Bericht Schwedenreise 2006 (von Christian Evacic)
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Es war kurz vor Ostern 2006 die Vorfreude war riesig, was mit dem Osterhasen allerdings nichts viel zu tun hatte, sondern auf das Hechtfischen in den Schwedischen Schärengärten um Oskarsham. Nach langem bangen und hoffen, auf dass das Eis des langen Winters endlich schmelzen möge, hieß es dann doch Feuer frei! Auf nach Schweden !!!!!!!
Karfreitags fuhren wir dann los Richtung Prohn, und übernachteten in einer von Mathias organisierter Pension. Was auch dringend nötig war, bei solch einer langen Reise. Samstags morgens wurden dann alle Teilnehmer, 4,2 Millionen Kunstköder und sonstiges Gepäck auf drei Autos und ein Boot verteilt. So das wir dann endlich Richtung Sasnitz zum Fährhafen fahren konnten.
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Am Hafen wurde sofort der Supermarkt gestürmt. Es war jedem klar was das Ziel unseres Einkaufs war "Bier" und zwar gutes Bier… Da wir ja nicht unter Gedächtnisschwund leiden saß der Reinfall mit dem schlechten Dänischen Malzgetränk des letzten Jahres noch tief verwurzelt in unserem Hinterkopf. Mit dem Erwerb von ein paar Paletten Becks war dieses Problem auch gleich beseitigt und der Urlaub war gerettet.
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Nach vierstündiger Fahrt mit dem Scandlines Kahn und anschließender fünfstündiger Fahrt durch halb Schweden trafen wir endlich in unserem Quartier ein, einem alten schwedischen Gutsherrenhaus.
Die Stimmung war ausgelassen und schnell war das Tackle, Essen und Trinken in der Hütte verstaut.
Am Abend veranstalteten wir noch eine Lagebesprechung für die nächsten Tage und nach dem einen oder anderen Drink in geselliger Runde war das wohlverdiente Kopfkissenlauschen angesagt.
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Am folgenden Morgen starteten wir voller Erwartungen in das riesige Schärengebiet. Die Gruppe aus 9 Gästen und 3 Guides wurde auf 3 Boote verteilt, wobei jeden Tag die Boote gewechselt wurde so konnte jeder der Gruppe 2 x bei Matthias, Thorsten und dem ortsansässigen Schwedenguide Holger Ruoß mitfahren.
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Es dauerte auch nicht lange bis wir zum Fisch kamen. Es wurde auf allen Booten gut gefangen, die Hechte standen bevorzugt in den wärmeren Schilfbuchten mit auflandigem Wind, ebenso standen Sie gerne an Steinplatous und versteckten sich auch zwischen den Steinen an felsigen Uferpartien.
Wir fingen die Hechte zwischen 0,4 und 2,5 Metern Wassertiefe je nach Gebiet. Es wurde jeden Tag das Revier gewechselt und die Hechte aufs Neue gesucht, Glücklicherweise auch immer gefunden. Die Fänge variierten täglich zwischen gut und sehr gut mängentechnisch gesehen.
Die Größe der Fische war schwedentypisch. Die Durchschnittgröße lag zwischen 65 und 70 cm wobei viele 80er, ein gutes dutzend 90er uns vor Langeweile bewahrten .Die ganz großen Damen hielten sich leider bis zum letzten Tag völlig zurück, so konnten erst am letzten Tag doch noch zwei Schwedenmuttis gelandet werden. Die stolzen Fänger wahren Gunar Klein mit einem Fisch von 1,07 m und Guide Thorsten mit einem 1,06 m. Hecht.
Insgesamt wurden 587 Hechte gefangen. Sehr wählerisch waren die Fische nicht, so das diverse Köder, die sich flach führen ließen zum Einsatz kamen.
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Allerdings wurden sehr viele Hechte Opfer eines Salmo Sliders dessen Farbe hier nicht genannt werden darf. Außerdem wurde gut auf 15er Gummis, bevorzugt in Goldglittertönen, gefangen.
Bei der Anzahl von Fischen bestellten wir kurzerhand einen Kühlcontainer um die Filets frisch nach Hause zu bekommen. Das war natürlich ein kleiner Scherz am Rande es wurden bis auf einen Fisch der "Weiß" gezeigt hatte, alle schonend zurückgesetzt, was auch notwendig ist, wenn auch unsere Kinder ein solch großartiges Gewässer noch befischen möchten.
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Die atemberaubende Natur, die weiten der Wasserfläche und die Masse an Hechten lässt das Herz eines jeden Hechtanglers höher schlagen. Diese Woche bei Holger Ruoß war mal wieder ein Spassangeln vom aller feinsten. Ich möchte mich hiermit auch bei allen Teilnehmern bedanken, die dazu beigetragen haben eine schöne Woche mit gleichgesinnten zu verbringen. Ein großes Dankeschön auch im Namen der gesamten Gruppe geht an Olaf, der sich als Held der Küche bewiesen hat.
Bis zum nächsten Mal……. Christian Evacic.
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