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Berichte -
Bericht "Gruppenreise Team Bodden-Angeln nach Schweden 2004"
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| "Gruppenreise Team Bodden-Angeln nach Schweden 2004" |
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Was machen 9 passionierte Boddenangler, wenn an ihrem Heimatgewässer Schonzeit herrscht? Richtig - sie fahren nach Schweden zum Hechtangeln! So geschehen in der Woche vom 01.05.-08.05.04.
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Da wir auch in Schweden nichts dem Zufall überlassen wollten, vertrauten wir uns Holger Ruoß vom Team Fish&Nature an, der das Schärengebiet rund um Oskarshamn wie seine Westentasche kennt und uns zu einer fantastischen Fischerei verhalf.
Nachdem wir unser gemütliches Ferienhaus in beschlag genommen hatten, gingen wir dazu über, unser Tackle für die nächsten Tage fertig zu machen. Unzählige Ruten, Rollen, Geräteboxen mit kiloweise Gummifischen, Wobblern und Jerkbaits durften die muffige Ladefläche von Andis Transporter verlassen und warteten auf ihren Einsatz am nächsten Morgen.
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Bereits am ersten Tag erlebten wir ein Hechtangeln vom Feinsten. Wir ankerten unsere Boote in einer recht übersichtlichen Schilfbucht, welche es aber in sich hatte. Egal was wir den Pikes anboten, alles wurde vehement attackiert, ob 15er Gummifische, Salmo-Jerkbaits oder Wobbler.
Einige Fische bis knapp an die Metermarke lieferten spannende Fights und Jörg sorgte mit seinem Fisch von 102cm für den ersten Meterfisch der Tour. Einen besseren Auftakt hätten wir uns nicht wünschen können.
Der zweite Tag verlief weniger spektakulär, aber dennoch konnten wir einige gute Fische bis knapp 90cm verführen.
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Am dritten Tag ließen wir die Schären für einen Tag ruhen und fischten gemeinsam auf dem See Hummeln. Mit drei Booten sollte sich doch was machen lassen, obwohl die Prognosen eher ungünstig waren. Zwei Boote versuchten Ihr Glück beim Schleppen mit tieflaufenden Wobblern und Jörg mit seiner Crew mussten sich aufgrund eines Echolotdefektes auf's Wurfangeln in den flachen Buchten verlegen.
Am Ende des Tages stand es 15:4 für die Wurfangler. Und nicht nur das: Marko schoss wieder einmal den Vogel ab und fing mit seinem Hecht von 115cm und 10,3 kg einen der größten Hechte, der jemals im Hummeln gefangen wurde. Petri heil!
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Die nächsten 3 Tage sollten dann wieder ganz im Zeichen der Schärenfischerei stehen. Eine, wie ich meine, unglaublich spannende und faszinierende Art der Hechtangelei. Nicht nur, dass man jederzeit mit Fischkontakt rechnen kann, auch die einzigartige Naturlandschaft macht einen großen Teil dieser Faszination aus. Angeln mit allen Sinnen!!
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Ganz von Sinnen waren die Hechte am vorletzten Tag. Holger führte uns zu einer Bucht, in der die Plötzen gerade Hochzeit feierten.
Im Minutentakt fielen die Hechte über die liebestaumeligen Weisfische herein und feierten ein Festmahl, bei dem wir Gast sein durften. Egal was wir den Hechten präsentierten, alles wurde heftigst attackiert und wir erlebten ein Hechtangeln vom Allerfeinsten.
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Doppeldrills waren schon fast die Regel und Andi und Tommy lieferten sich auf Holgers Boot ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende gab es ein gerechtes Remis(28:28).
Jörg hatte sich mit seiner Saarländischen Crew etwas abseits positioniert und mal wieder sein Nässchen bewiesen. Udo konnte mit einem Attractor einen wunderschönen Pike von 106 cm aus einer Schilflücke zaubern.
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Am letzten Tag unserer Tour versuchten wir unser Glück noch einmal in der Bucht vom ersten Tag. Wir konnten zwar noch einige Fische bis knapp 90cm überlisten, aber der Hexentanz vom ersten Tag wiederholte sich leider nicht.
Dennoch war es ein schöner Abschied von den Schären in der Region um Oskarshamn.
Abschließend an dieser Stelle noch ein Dankeschön an Holger, der uns diese tolle Hechtangelei durch sein Insiderwissen erst ermöglichte.
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Sven
Team Bodden-Angeln
(weitere Bilder von unserer Tour nach Schweden gibt es unter Pinnwand / Fotos Gruppenreisen.)
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